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„Es ist beschämend ...“

Debatte um Zukunft des Kulturheims in Großenhausen: FSV kritisiert Bürgerliste nach Abstimmung im Ortsbeirat scharf / Fronten sind vor Rundem Tisch verhärtet

27 sep 2021 / 17:01 Uhr
Linsengericht-Großenhausen (pfz). Schon vor Beginn des geplanten Runden Tisches zur Zukunft des Festplatzes und des Sport- und Kulturheims in Großenhausen gibt es mächtig Ärger. Der Fußballsportverein (FSV) fühlt sich von der Bürgerliste hinters Licht geführt. Hintergrund ist eine Abstimmung in der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats. In einer Stellungnahme machen der FSV-Ehrenvorsitzende Kurt Hausmann und Sportvorstand Johannes Winter ihrem Unmut Luft.

Kurze Erinnerung: Der FSV schlägt eine Verlegung des kompletten Sportgeländes an den Festplatz vor. Dafür könnte die Gemeinde das Sport- und Kulturheim abreißen sowie den alten Rasenplatz entwickeln und dort neuen Wohnraum schaffen, um den Umzug zu finanzieren. Die Bürgerliste (BGL) will dagegen für den Erhalt des Kulturheims kämpfen. Am Ende einer emotionalen Debatte stand in der Ortsbeiratssitzung vor gut drei Wochen die Entscheidung für einen Runden Tisch (die GNZ berichtete).

Allerdings: Später am selben Abend stand noch der Antrag der BGL für eine Skate-Fun-Anlage auf der Tagesordnung. Mit den Stimmen der Bürgerliste – der Rest enthielt sich – wurde dem Gemeindeparlament der Bau einer solchen Anlage empfohlen. Der Standort: Festplatz Großenhausen. Also genau dort, wo der FSV gerne sein neues Zuhause ansiedeln würde.

Das ist den Verantwortlichen um Kurt Hausmann und Johannes Winter entsprechend sauer aufgestoßen.

Mehr dazu in der GNZ vom 28. September.

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