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Festplatz: Investor erhält den Zuschlag

Das Parlament entscheidet sich mit Stimmen von SPD und Grünen für den Verkauf einer Teilfläche des Areals in Altenhaßlau, wo Wohnungen und Praxisräume entstehen sollen. Die restlichen Fraktionen äußern diverse rechtliche Bedenken.

29 sep 2021 / 17:15 Uhr
Linsengericht-Eidengesäß (jol/pfz). Um die gute ärztliche Infrastruktur zu erhalten, hat die Mehrheit aus SPD und Grüne in der Sitzung des Gemeindeparlaments am Mittwochabend dem Verkauf eines Teils des ehemaligen Altenhaßlauer Festplatzes an einen Investor zugestimmt. Wie berichtet, sollen auf rund 2400 der 5000 Quadratmeter in zwei Gebäuden zwölf Wohneinheiten und eine 300 Quadratmeter große Praxis entstehen. Zwei Altenhaßlauer Ärzte haben Platzbedarf angemeldet, hatte Bürgermeister Albert Ungermann bereits in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses berichtet.

„Auf einer Mülldeponie baut man keinen Wohnraum“, so die Aussage von Jörg Kildau (CDU), der sich damit im Namen seiner Fraktion letztlich zwecklos gegen den Verkauf stemmte. Die Christdemokraten bleiben eisern bei dieser Einstellung, was in der Vergangenheit immer wieder zu heftigem Streit in den politischen Gremien geführt hat.

Mehr dazu in der GNZ vom 30. September.

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