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Gemeinschaft ist weiter vor Ort

Vorerst letzter Gottesdienst in der Christuskapelle in Großenhausen

19. Januar 2022 / 18:14 Uhr
Linsengericht-Großenhausen (jol). Nicht ganz 62 Jahre nach der feierlichen Einweihung an Pfingsten 1960 ging am Sonntag mit einem Gottesdienst die Geschichte der Christuskapelle als Gotteshaus der evangelisch-methodistischen Gemeinde zu Ende. „Wir feiern hier nicht mehr jeden Sonntag Gottesdienst, aber unsere Gemeinschaft ist weiter vor Ort“, versprach Pastor Ralf Schweinsberg, dass die Vereinigung mit der Nachbargemeinde aus Rothenbergen das Zusammenleben und die ökumenische Arbeit kaum verändern werde.

Als in den 1950er-Jahren die Wohnzimmer der Familie Krebs uns weiterer Gemeindeglieder zu klein wurde, um gemeinsam Gottesdienst zu feiern, schuf sich die evangelisch-methodistische Kirche in Großenhausen ihr eigenes Gotteshaus. Leni Iffland schenkte der Gemeinde ein Wiese am Ortsrand. Mit viel Engagement und zahlreichen Stunden ehrenamtliche Arbeit wurde die Christuskapelle nicht nur zum festen Gotteshaus, sondern auch Grundstein für lebendige Kirche vor Ort. So wie der Ort wuchs und die Kapelle bald Mitten im Ort zu finden war, wuchs die Gemeinschaft in Großenhausen. Seit fast 40 Jahren wird Ökumene unter anderem mit dem Weltgebeitstag gelebt. Seit mehr als 20 Jahren feiern evangelische und evangelisch-methodistische Christen gemeinsam Sommergottesdienst. „Ich bin sehr dankbar dafür, dank Gottes Hilfe diese Zeit miterlebt zu haben“; sagte Heinrich Ungerman in seinem Rückblick auf die Entwicklung der Christuskapelle.

Mehr: GNZ vom 20. Januar.

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