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Geschirrtücher statt bunte Bänder

Kerbburschen interpretieren Tradition der Altenhaßlauer Straßenkerb neu

04 Aug 2019 / 17:56 Uhr
Linsengericht-Altenhaßlau (jol). Hunderte Besucher pilgerten am Wochenende zum Dalles, um bei der Altenhaßlauer Straßenkerb dabei zu sein. „Die Ahlehässeler Kerb, sie lebe hoch“, verkündeten die sechs Kerbburschen immer wieder. Ein abwechslungsreiches Programm und herrliches Wetter sorgten dafür, dass das Straßenfest ein echter Erfolg wurde. Nur der Kerbbaum passte nicht ganz dazu.

Es war nicht der größte und bei weitem nicht der schönste Kerbbaum, den die sechs Kerbburschen Lennart Kupke, Jonas Schramowski, Arno Böhm, Nico Schön, Jakob Merlin und Julian Habenstein am Samstagnachmittag gemeinsam mit der Feuerwehr in die Vertikale brachten. Doch es war der außergewöhnliche Fall einer Neuinterpretation einer Tradition. Denn statt bunter Bänder hatten die Kerbburschen bei ihrer Fahrt durch den Ort Tücher gesammelt. Dass diese meist Geschirrtücher waren, sorgte bei den sechs Kerbburschen für Gelächter, und bei den vielen Besuchern der Eröffnung, unter denem Ortsvorsteherin Ingrid Schmidt und Bürgermeister Albert Ungermann, für ein fröhlichen Schmunzeln. „Ja, ganz schön hässlich“, meinte Julian Habenstein nur trocken mit dem Blick nach oben, denn auch der Baum selbst machte nicht wirklich etwas her. Doch das sollte am Ende das einzige bleiben, was an der Straßenkerb zu bemängeln war.

Mehr dazu in der GNZ vom Montag, 5. August

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