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Heftige Debatte um Schnelltests für Wahlhelfer

Zumindest sind sich alle Fraktionen einig, dass der Schutz erhöht werden muss

17 Feb 2021 / 17:07 Uhr
Linsengericht (jol). Der Dringlichkeitsantrag der CDU, Wahlhelfern Corona-Schnelltests zur Verfügung zu stellen, führte am Dienstagabend zu heftigen Debatten im Linsengerichter Haupt- und Finanzausschuss. In der Sache waren sich die Fraktionen einig, den Schutz für die Ehrenamtlichen erhöhen zu wollen. Doch SPD und Grüne entschieden sich mit ihrer Mehrheit dafür, der Verwaltung einen Planungsauftrag zu geben und nicht am Dienstagabend, sondern erst in der Gemeindevertretung am 2. März darüber zu entscheiden.

„Wir müssen jetzt handeln“, drängte CDU-Fraktionsvorsitzender Joachim Schmidt den Haupt- und Finanzausschuss, direkt eine Empfehlung für Schnelltests für Wahlhelfer vor und nach dem Wahltag abzugeben. Detlev Rothelinger (SPD) kritisierte den Antrag als unausgegoren. Es werde nicht ausführlich genug erklärt, wie die Umsetzung erfolgen solle. Zudem arbeite die Gemeindeverwaltung hart daran, mit strengen Hygieneregeln die Sicherheit der Wahlhelfer und der Wähler in den Wahllokalen zu gewährleisten.

Mehr dazu in der GNZ vom 18. Februar.

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