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Kein ÖPNV-Ersatz, sondern Ergänzung

Linsengerichter Sozialausschuss informiert sich über das Projekt Bürgerbus

09 Apr 2019 / 18:03 Uhr
Linsengericht (pfz). Um die Mobilität im ländlichen Raum zu verbessern, können Kommunen beim Land Hessen eine Förderung für einen sogenannten Bürgerbus beantragen. Die Landesregierung stellt in der Kampagne „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“ im laufenden Jahr 1,2 Millionen Euro dafür zur Verfügung. Auf Antrag der SPD-Fraktion im Linsengerichter Gemeindeparlament hat Florian Müller von der Landesstiftung „Miteinander in Hessen“ dem Sozialausschuss das Proekt Bürgerbus vorgestellt.

Zunächst einmal sei ein Bürgerbus nicht überall das gleiche, erklärte Müller. Das Angebot werde bundesweit ganz unterschiedlich genutzt. Grundsätzlich gelte aber: Der Bürgerbus solle den Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nicht ersetzen, sondern ergänzen. Ziel sei es, die Lücken im Nahverkehrsnetz in ländlichen Kommunen zu schließen. „Zum Beispiel könnte der Bürgerbus in abgelegene Ortsteile fahren, die sonst nicht mehr angesteuert werden“, sagte Florian Müller.

Mehr dazu in der GNZ vom 10. April.

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