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Montessorischule kauft Jugendherberge in Geislitz

Nach den Ferien geht es für 45 Sekundarschüler in neuer Umgebung weiter

10 Jun 2020 / 15:39 Uhr
Linsengericht-Geislitz (jol/pfz). Die Entscheidung über die Zukunft der Jugendherberge in Geislitz ist gefallen. „Wir haben am 4. Juni den Vertrag mit dem Deutschen Jugendherbergswerk unterschrieben“, freut sich Nina Villwock von der Montessorischule Main-Kinzig. Sofern die Gemeinde Linsengericht auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet, werden im neuen Schuljahr dort die 45 Sekundarschüler lernen. Große Umbauarbeiten sollen erst im zweiten Jahr beginnen.

„Es ist für unsere Schule ein Glücksfall. Wir waren sehr lange auf der Suche nach dem richtigen Lernort für unsere Sekundarschüler der Klassen sieben bis zehn“, fasst Nina Villwock zusammen. Sie ist gemeinsam mit Susen Schorn Geschäftsführerin der gemeinnützigen GmbH in Trägerschaft der Montessorischule Main-Kinzig. „Zum Einen haben wir Platz für mehr Schüler. Zum Anderen gibt uns die Jugendherberge viele Möglichkeiten, das Konzept von Maria Montessori in die Tat umzusetzen.“

Schon lange ist bekannt, dass die Schule Interesse an der seit Ende 2017 geschlossenen Einrichtung oberhalb von Geislitz hat. Durch die Coronakrise verzögerten sich die Verhandlungen um zwei Monate. Am 4. Juni wurde der notarielle Kaufvertrag nun unterschrieben. „Wenn die Gemeinde Linsengericht auf ihr Vorkaufsrecht verzichtet, wird der Vertrag rechtskräftig“, erklärt Villwock. Das ist übrigens reine Formsache, wie Bürgermeister Albert Ungermann auf Anfrage erklärt. Der Gemeindevorstand werde in seiner nächsten Sitzung einen entsprechenden Beschluss fassen.

Mehr dazu in der GNZ vom 12. Juni.

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