SUCHE

Rinnen, Mulden oder ein Becken?

Ortsbeirat Altenhaßlau befasst sich mit dem Hochwasserschutz am Hasselbach

24 nov 2021 / 16:50 Uhr
Linsengericht-Altenhaßlau (jol). Der Übungsraum der Feuerwehr Altenhaßlau war am Dienstagabend der geeignete Ort, um über die Planungen im Hochwasserschutz zu diskutieren. Ortsvorsteher Werner Fischer zeigte sich unzufrieden, dass der Gemeindevorstand noch keine konkreten Informationen zu Flutrinnen liefern konnte. „Die Experten der Lotz AG sind dabei, das Thema Hochwasserschutz mit neuen Ansätzen zu beleuchten. Das ist noch nicht abgeschlossen“, sagte der Beigeordnete Markus Luderer (SPD) in der Sitzung des Ortsbeirats.

Seit 2005 liegen Pläne bereit, um mehr als 40 Jahre Hochwasserprobleme in Altenhaßlau mit einem großen Rückhaltebecken zu lösen. Doch bisher scheiterte der Bau in der Nähe der Erlenmühle daran, dass die Gemeinde die entsprechenden Flächen nicht erwerben kann. Mit der Erinnerung an die Katastrophe im Ahrtal und vier Hochwassern am Hasselbach seit 2016 wurden weitere Anläufe unternommen. In der jüngsten Sitzung des Ortsbeirats Altenhaßlau brachte Jörg Engel (SPD) die Idee ein, mit mehreren Flutrinnen einen anderen Ansatz zu prüfen, der ein großes und teures Rückhaltebecken unnötig macht.

Mehr dazu in der GNZ vom 25. November.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: