SUCHE

Steuern und Abgaben bleiben konstant

Bürgermeister Albert Ungermann bringt Nachtragshaushalt ein

04 Dez 2019 / 17:41 Uhr
    Linsengericht (pfz). Die Gemeinde Linsengericht rechnet am Jahresende 2020 mit einem Überschuss im Haushalt von rund 183 000 Euro. Dies geht aus der Rede von Bürgermeister Albert Ungermann in der Sitzung der Gemeindevertreter in der Zehntscheune in Altenhaßlau hervor. Der Rathauschef brachte am Dienstagabend den Nachtragshaushalt für den Doppeletat ein.

    Die Kernaussage der Haushaltssatzung: „Die Gemeindesteuern und Abgaben bleiben konstant“, betonte Bürgermeister Ungermann. Die Kommune braucht kein Haushaltssicherungskonzept, außerdem werden keine Liquiditätskredite beansprucht. Die Rücklage beläuft sich auf derzeit rund 4,2 Millionen Euro. Der Nachtragshaushalt wird nötig, weil es bei Bauprojekten Verzögerungen gab und die Kosten in diesem Sektor steigen, erklärte der Rathauschef. „Deshalb erhöhen sich die Auszahlungen im Finanzhaushalt auf einmalige 18,5 Millionen Euro“, berichtete Albert Ungermann. Dabei handele es sich allerdings „nicht um Substanzerhaltung, sondern um eine Erhöhung des Sachanlagevermögens“. Diese Investitionen, zum Beispiel der Bau der neuen Kita in Altenhaßlau, seien für die Zukunft unerlässlich. Im Ergebnishaushalt bleibt ein Überschuss von 571 000 Euro, der allerdings durch die Tigungsleistungen für Kredite auf rund 183 000 Euro geschmälert wird.

    Mehr dazu in der GNZ vom 5. Dezember.

    Weitere Meldungen aus der Region
    • 1
    • 2
    • 3
    • 4