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„Tiere bekommen alles, was sie brauchen“

Die Familie Breitenbach hält in Großenhausen Galloway-Rinder. Im Winter sahen sich die Züchter Vorwürfen ausgesetzt, die Tiere zu vernachlässigen. Das weisen die Breitenbachs weit von sich.

18 Mrz 2021 / 16:13 Uhr
Linsengericht-Großenhausen (jol). Seit fast 20 Jahren züchtet die Familie Breitenbach im Klingerrain in Großenhausen aus Schottland stammende hochrobuste Galloway-Rinder. „Unsere Herde lebt auf etwa zweieinhalb Hektar, und die Tiere bekommen dort alles, was sie brauchen“, betont Detlef Breitenbach. Jüngst wurde der Familie allerdings mit einer Anzeige und einer Unterschriftenaktion gedroht. Gleichzeitig fütterten Unbekannte die Tiere zusätzlich, statt Kontakt zu den im Ort bekannten Züchtern zu suchen.

„Es hat wirklich an uns genagt“, berichtet Detlef Breitenbach, der gemeinsam mit seinem Bruder Bernd die Rinderzucht von ihrem Vater Wilhelm Breitenbach übernommen hat, von den Ereignissen diesen Winters. „Wir wurden beschuldigt, die Tier zu vernachlässigen.“ Unbekannte kippten Heu und Stroh auf den oberen Teil der mehr als zweieinhalb Hektar großen Weide, berichtet Detlef Breitenbach. Zudem gab es die Drohung mit Anzeige und einer Unterschriftenaktion. „Wir haben uns aktiv an alle Anwohner gewandt, um die Dinge aus der Welt zu schaffen.“ Gemeldet habe sich in den vergangenen beiden Monaten aber niemand. Die Familie habe dagegen guten Zuspruch von den Großenhäusern erlebt, die ab und an das laute Muhen der Tiere zu hören bekamen.

Mehr dazu in der GNZ vom 19. März.

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