SUCHE

Trotz Krise: Steuern sollen stabil bleiben

Bürgermeister Albert Ungermann bringt Linsengerichter Haushalt in Zeiten der Pandemie ein

05 Nov 2020 / 17:48 Uhr
Linsengericht (pfz). Der Haushalt für das Jahr 2021 der Gemeinde Linsengericht steht unter dem schlechten Stern der Corona-Pandemie. Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) hat den Etat in der Sitzung der Gemeindevertreter am Mittwochabend im Bürgersaal Eidengesäß eingebracht. Im Ergebnis steht ein Millionen-Minus, das mit Rücklagen ausgeglichen werden muss. Der Rathauschef versicherte aber: Steuern und Gebühren sollen stabil bleiben. „Wir sollten in dieser schwierigen Zeit nicht zusätzliche Belastungen für die Bevölkerung schaffen“, betonte Ungermann.

„Unter schwierigen Bedingungen haben Gemeindeverwaltung und Gemeindevorstand den Haushaltsplan nach bestem Wissen und Gewissen aufgestellt“, sagte der Bürgermeister. Dass die Gemeinde im kommenden Jahr keinen ausgeglichenen Etat vorlegen könne, sei keine Überraschung. Der Entwurf schließt laut Ungermann mit einem Defizit in Höhe von rund 2,4 Millionen Euro ab. Erträge von rund 21,1 Millionen Euro stehen dabei Ausgaben in Höhe von rund 23,5 Millionen Euro gegenüber.

Mehr dazu in der GNZ vom 6. November.

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4

Schlagwörter: