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Was steckt im Festplatz-Boden?

Altenhaßlau: Experte präsentiert Bürgern das Gutachten am Dienstag, 6. Oktober

22 Sep 2020 / 16:48 Uhr
Linsengericht-Altenhaßlau (pfz). Der beauftragte Experte präsentiert am Dienstag, 6. Oktober, die Ergebnisse des Bodengutachtens für den ehemaligen Festplatz in Altenhaßlau. Die geplante Wohnbebauung des Areals war in der jüngeren Vergangenheit ein absolutes Streitthema in der politischen Diskussion in Linsengericht.

Die Opposition aus CDU und Bürgerliste stemmte sich gegen eine Wohnbebauung auf dem Gebiet, weil sich dort früher eine Mülldeponie befand, es würden Gefahren von Altlasten im Boden ausgehen (die GNZ berichtete). Durch eine zufällige Stimmenmehrheit im Parlament konnten Christdemokraten und BGL das Gebiet im Flächennutzunsplan tatsächlich streichen. Bürgermeister Albert Ungermann (SPD) zeigte sich damals „entsetzt, welche Panik von der Opposition gemacht wird“. Auf seinen Einspruch hin beschäftigten sich die Gremien erneut mit dem Thema. Als die Kooperation von SPD und Grünen wieder in der Mehrheit war, wurde das Gebiet für den Wohnungsbau wieder freigegeben. Die Gemeinde erwartet Grundstückseinnahmen in Höhe von 1,4 Millionen Euro, die für den Bau der Kita „Am Stückweg“ nötig sind. Auf dem Festplatz sollen Mehrfamilienhäuser entstehen.

Bereits im März sollte ein Experte den Linsengerichter Bürgern die Ergebnisse des Bodengutachtens für den Bereich des Festplatzes präsentieren. Nun soll dies nachgeholt werden.

Mehr dazu in der GNZ vom 23. September.

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