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16 weitere Personen haben das Virus überstanden

Elf neue Infektionen am Montag / Unterstützung für Pflegeeinrichtungen / Sorge um Jobs

30 Mrz 2020 / 18:31 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Am vergangenen Wochenende konnte das Gesundheitsamt des Main-Kinzig-Kreises insgesamt weitere 16 am Coronavirus erkrankte Personen für gesund erklären. Insgesamt haben inzwischen 27 Personen die Infektion überstanden, teilt der Kreis mit. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg am Montag um weitere elf Patienten an, so dass die addierte Zahl jetzt bei 162 liegt. Die neuen Meldungen kommen aus Maintal, Nidderau, Gelnhausen, Linsengericht, Rodenbach, Bad Soden-Salmünster und Hanau (fünf). Die Zahl der aktuell noch als infiziert getesteten Personen liegt aktuell bei 135.

Nicht erst seit den Vorfällen in Köln, Halle, Wolfsburg und Würzburg, wo das Coronavirus in ein Altenheim gelangen konnte, sind die handelnden Personen im Main-Kinzig-Kreis alarmiert. „Der Schutz der Risikogruppen hat für uns seit Beginn der Krise eine sehr hohe Priorität“, erklärt Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler. Am Montag hat sie laut einer Mitteilung erneut mit Betreibern von Altenpflegeeinrichtungen konkrete Vorsorgemaßnahmen abgestimmt.

Unterdessen bedeutet die Corona-Krise auch harte Zeiten für die Tausenden von Unternehmer im Main-Kinzig-Kreis. „Wir bekommen gerade jede Woche mehrere hundert Anfragen per Telefon und übers CoroNetz des Main-Kinzig-Kreises. Es geht vielen Kleinunternehmen um die nackte Existenz in der Coronakrise, und kleine wie mittlere Firmen sorgen sich derzeit massiv um die Zukunft der Jobs ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, berichtet Wirtschaftsdezernent Winfried Ottmann.

Mehr in der GNZ vom 31. März.

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