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„Auf Krankheitsfälle gut vorbereitet“

Prof. Meininger (Main-Kinzig-Kliniken) über das Coronavirus

04 Feb 2020 / 16:16 Uhr
Main-Kinzig-Kreis. Seit Wochen ist das neuartige Coronavirus weltweit Dauerthema in den Medien. Experten beobachten die Entwicklung intensiv, raten aber weiterhin zur Gelassenheit. Im Interview mit GNZ-Redakteur David Noll spricht der Ärtzliche Direktor der Main-Kinzig-Kliniken, Prof. Dr. Dirk Meininger, über Sicherheitsvorkehrungen an den Krankenhäusern in Gelnhausen und Schlüchtern, die Zusammenarbeit mit den Behörden und gibt Tipps, wie sich Menschen am wirkungsvollsten vor ansteckenden Infektionskrankheiten schützen können.

GNZ: Welche Notfallpläne für das Auftreten von Verdachtsfällen von Infektionskrankheiten wie dem neuartigen Coronavirus gibt es in den Main-Kinzig-Kliniken? Was beinhalten diese?

Prof. Dr. Dirk Meininger: Beim Auftreten von Verdachtsfällen folgen unsere Mitarbeiter strukturierten, klar definierten Abläufen gemäß den Vorgaben des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration und des bundesweit koordinierenden Robert-Koch-Instituts. Außerdem sprechen wir uns mit dem zuständigen Gesundheitsamt ab. Die Pläne beziehen sich auf die konkreten Maßnahmen beim Erstkontakt mit dem Patienten, der medizinischen Abklärung und der Versorgung.

Haben die Kliniken ihre Mitarbeiter wegen des neuartigen Virus besonders geschult und konkrete Sicherheitsvorkehrungen getroffen?

Als Akutkrankenhaus sehen wir es als unsere kontinuierliche Aufgabe an, auf Infektionserkrankungen jeglicher Art vorbereitet zu sein, um die Ausbreitung bestmöglich zu verhindern und die Sicherheit unserer Patienten und Mitarbeiter zu gewährleisten. Die Mitarbeiter werden in regelmäßigen Abständen verpflichtend geschult. So können wir jederzeit auf standardisierte Abläufe zurückgreifen. Über unser hauseigenes Hygienemanagement, dessen Mitarbeiter sich ebenfalls kontinuierlich fortbilden, wurden die Notaufnahmen und alle weiteren Patientenanlaufstellen aktuell über den Coronavirus informiert und das adäquate Vorgehen im Verdachtsfall besprochen.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 5. Februar

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