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Aufräumen nach dem Unwetter

Main-Kinzig-Wehren helfen im Nachbarkreis Offenbach

19 Aug 2019 / 15:51 Uhr
Main-Kinzig-Kreis/Kreis Offenbach/Alzenau (dpa/re). Nach dem schweren Unwetter am Sonntagabend im östlichen und südlichen Rhein-Main-Gebiet haben heute die Aufräumarbeiten begonnen. Die bisherige Bilanz von Polizei und Feuerwehr gibt einen Eindruck vom Ausmaß der Naturgewalten: Mindestens 21 Verletzte gab es nach Angaben des Polizeipräsidiums Südosthessen alleine im Kreis Offenbach, darunter auch ein Kind. Vier Menschen wurden schwer verletzt, als sie von umstürzenden Bäumen oder umherfliegenden Gegenständen getroffen wurden. Auf Anforderung des Main-Kinzig-Kreises wurden am Abend um 21.21 Uhr die Feuerwehren aus Hanau, Großkrotzenburg, Hasselroth, Hammersbach, Rodenbach, Maintal und Bruchköbel zur Hilfe nach Seligenstadt und Rodgau entsandt.

Der Main-Kinzig-Kreis kam bei dem Unwetter noch vergleichsweise glimpflich davon. Lediglich ein schwerer Unfall war zu verzeichnen: Auf der Kreisstraße 889 stürzte gegen 19 Uhr ein Baum auf einen zwischen der bayerischen Landesgrenze und Bieber fahrenden Wagen. Der 77-jährige Autofahrer kam mit dem Schrecken davon, seine 75 Jahre alte Ehefrau wurde mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht. Der Sachschaden wird auf 15.000 Euro geschätzt.

Die Beamten der Polizeiautobahnstation in Langenselbold waren auf der A 3, der A 661 und der A 66 im Dauereinsatz. Ein 42-Jähriger geriet auf der A 66 in Fahrtrichtung Fulda kurz vor der Anschlussstelle Bad Soden-Salmünster bei Starkregen mit seinem Wagen ins Schleudern und prallte zunächst gegen die linke Schutzplanke. Anschließend rutschte der Mercedes über beide Fahrstreifen, kollidierte mit der rechten Schutzplanke und blieb auf dem Seitenstreifen diagonal zur Fahrtrichtung stehen. Nach ersten Erkenntnissen stand der Fahrer unter Alkoholeinfluss. Ein Test zeigte einen Wert von 1 Promille. Der Mann musste mit zur Wache kommen und eine Blutprobe abgeben. Der Sachschaden beläuft sich auf etwa 50.000 Euro. Verletzt wurde niemand. Der Verkehr wurde von 19.30 bis 21 Uhr einspurig an der Unfallstelle vorbeigeführt.

Mehr dazu lesen Sie am Dienstag, 20. August, in der GNZ.

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