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Aufräumen nach Orkan dauert an

Einige Straße weiterhin gesperrt / Warnungen zeigten Wirkung

11 Feb 2020 / 15:25 Uhr

Main-Kinzig-Kreis (re). Landrat Thorsten Stolz, Kreisbrandinspektor Markus Busanni und der stellvertretende Leiter des Gefahrenabwehrzentrums, Günther Seitz, haben die Auswirkungen durch das Orkantief „Sabine“ für den Main-Kinzig-Kreis ausgewertet. Fast 200 Einsätze mussten innerhalb von 24 Stunden abgewickelt werden, auch heute und morgen gehen die Aufräumarbeiten noch weiter. Einige Kreisstraßen werden zunächst noch gesperrt bleiben.

Als „besonders wertvoll“ wurde die Unterstützung durch die Straßenmeistereien bewertet, die insbesondere im Bereich Wächtersbach einige Straßen schnell wieder freigeräumt hatten. Die Koordination über die Leitstelle bedeutete eine spürbare Entlastung für die Feuerwehren, die ebenfalls stark gefordert waren. Der Landrat dankt nochmals allen Helfern, die rund um den Sturm auf den Beinen waren.

Als „richtige Entscheidung“ bewertet Busanni die vorsorglichen Schulschließungen am Montag: „Wir wollten angesichts der deutlichen Sturmwarnungen die Kinder und Jugendlichen schützen und aus dem Geschehen heraushalten.“ Zudem war angesichts der zahlreichen Straßensperrungen ein geordneter Busverkehr nicht überall zu gewährleisten. Beeinträchtigungen gibt es noch im Bereich Eidengesäß Richtung Breitenborn und Geislitz sowie zwischen Horbach und Geiselbach. Im Jossgrund muss die Verbindung von Villbach zur Wegscheide noch geräumt werden. Behinderungen gibt es auch zwischen Oberrodenbach und Albstadt sowie in Marjoß. Die Landstraße 3179 bei Mernes bleibt in Richtung Alsberg und Bad Orb voraussichtlich länger gesperrt.

Im Vogelsberg ist die Verbindung zwischen Wittgenborn und Spielberg betroffen, in Brachttal der Ortsteil Neuenschmidten. Ein Hindernis wird auch zwischen Unterreichenbach und Rabenstein gemeldet. Warnhinweise für die Waldwege gelten ebenfalls weiterhin.

„Die vielen kleinen Ereignisse wie herabgefallene Dachziegel tauchen in der Bilanz gar nicht auf“, sagt Stolz. Bestätigt sind allerdings Beschädigungen an der Bischof-Dr.-Christian-Schreiber-Schule in Somborn, der Anton-Calaminus-Schule in Rothenbergen, der Schule an der Gründau in Langenselbold sowie der Geisbergschule in Eidengesäß. Hier wurden Teile des Blechdachs abgehoben, Dachziegel herabgeschleudert oder Rollläden zerstört.

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