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Ausbildung in Zeiten der Pandemie

Wie heimische Betriebe versuchen, eine „Generation Corona“ zu vermeiden

02 Nov 2020 / 21:45 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Die diesjährige Pressekonferenz zum heimischen Ausbildungsmarkt war inhaltlich und formal von Corona geprägt. Die Agentur für Arbeit Hanau ermöglichte eine Präsenz-Veranstaltung unter Beachtung aller Hygienevorschriften und gab gleichzeitig Teilnehmern, die nicht persönlich anwesend sein konnten, die Chance, sich online zuzuschalten. Zu den Gastgebern gehörten neben Hausherrin Heike Hengster, Vorsitzende der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hanau, auch Miriam Fuchs, Leiterin Ausbildung bei der IHK Hanau-Gelnhausen-Schlüchtern, Nicole Laupus, Geschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft Hanau, und Klaus Zeller, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Gelnhausen-Schlüchtern.

Heike Hengster stellte die Zahlen des abgeschlossenen Ausbildungsjahres vor. Demzufolge gab es sowohl Rückgänge bei den Bewerbern als auch bei den gemeldeten Ausbildungsplätzen. Im Ausbildungsjahr 2019/20 meldeten sich 2 500 Jugendliche bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur ausbildungssuchend – 462 weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. 2 157 offene Ausbildungsstellen wurden von Ausbildungsbetrieben zur Vermittlung bei der Arbeitsagentur gemeldet. Das waren 292 weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Sechs Jugendliche konnten im Bewerbungszeitrauem nicht mit einem Ausbildungsplatz versorgt werden. 175 Ausbildungsstellen blieben unbesetzt – 47 mehr als im Vergleichszeitraum.

Mehr in der GNZ vom Dienstag, 3. November.

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