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Babylotsen als Wegbegleiter

Gemeinsames Angebot aller drei Kliniken im Kreis

30 Apr 2019 / 15:30 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (jus). Die Geburt eines Kindes ist für Eltern sicherlich eines der schönsten Ereignisse im Leben. Bei aller Freude über den neuen Erdenbürger bringt dieser jedoch auch viele Veränderungen im Alltagsleben mit sich. Um den Eltern hierbei besser zur Seite stehen zu können, gibt es in den Krankenhäusern im Main-Kinzig-Kreis seit Kurzem sogenannte Babylotsen. Die speziell ausgebildeten Pädagoginnen dienen als Ansprechpartnerinnen für alle Fragen und als Schnittstelle zu weiterführenden Angeboten für junge Familien.

Egal ob Binia Kirstein in den Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen, Tatjana Stein im Klinikum Hanau oder Ines Baxmann und Sara Sell, die sich die Aufgabe als Babylotsin im Hanauer St.-Vinzenz-Krankenhaus teilen: Das Team der Babylotsinnen geht seiner Arbeit mit viel Herzblut nach. Seit einem Monat sind sie in den Geburtskliniken unterwegs und suchen dort den Kontakt zu den Eltern, die Unterstützung bei den Herausforderungen des neuen Lebensabschnittes benötigen können. „Fühlen Sie sich für die erste Zeit mit Ihrem Baby zuhause gut aufgestellt? Haben Sie alles, was Sie dafür brauchen“ sind dabei zwei der zentralen Fragen. Falls nicht können die Eltern sich noch einmal von den Babylotsinnen beraten lassen oder konkrete Hinweise zu weiterführenden Angeboten erhalten.

„Oft sind es Fragen nach wohnortnahen Kontakten um sich auch im Sozialraum mit anderen Eltern zu vernetzen“, berichtet die Koordinatorin der Babylotsinnen, Stefanie Schmidt vom Albert-Schweizer-Kinderdorf. Immer mehr Familien lebten heute isoliert, ohne großen familiären Hintergrund. Der Kontakt zu anderen Eltern sei deshalb ein wichtiger Punkt für viele, denn: „Alle Belastungen lassen sich leichter tragen, wenn man sich darüber austauschen kann.“ Auch Themen wie finanzielle Unterstützung oder Hilfe bei den bürokratischen Herausforderungen die mit der Geburt eines neuen Menschen verbunden sind, gehören zum Wissensspektrum der Babylotsinnen.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 2. Mai, in der GNZ.

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