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Bayerischer Alarm!

„LaBrassBanda“ bringen das Hanauer Amphitheater zum Kochen

25 Aug 2019 / 18:28 Uhr
Hanau (erd). Wer Blechbläser und schnelle Rhythmen mag und ansatzweise bayerische Mundart versteht, für den standen am Samstagabend im Hanauer Amphitheater die Zeichen auf Alarm. Dort feierte „LaBrassBanda“ mit Frontmann Stefan Dettl eine riesige Party.

Manchmal erinnert Stefan Dettl an ein Trompete blasendes Rumpelstilzchen, wenn er über die Bühne fegt. Sein extrem schneller Gesang und seine unbändige Energie lassen Band und Publikum zweieinhalb Stunden Vollgas geben – und live wird jedes Stück gefühlt doppelt so schnell gespielt wie auf den Studioalben.

„Bierzelt“ ist auch in Hanau der Opener für ein Konzert, das es den Zuhörern unmöglich macht stillzustehen. Das Publikum ist ständig im Rhythmus in Bewegung und bekommt bestenfalls eine kurze Erholungspausen, wenn Dettl zwischen den Stücken humorvoll seine Anekdoten einstreut. Die Erinnerung an seinen „VW Jetta“, mit dem die Band einst zu den Konzerten fuhr, gehört dazu. Aber auch die unerwarteten Gefühlsausbrüche der Brasilianer bei „Ujemama“. Dazu berichtet Dettl von einem Konzert in einem irischen Pub, zu dem sich eine 87-jährige Oma in ihr Glitzerkleid schmiss, um der Blasmusik zuzuhören, die sie so gerne hörte. Der Sänger habe versucht dem portugiesisch sprechenden Publikum zu erklären, dass „Ujemama“ ein urbayerischer Begriff sei, den so mancher Bayer ausrufe, wenn er nachts durch einen finsteren Wald laufe und Angst habe. Sie führe ihn dann sicher nach Hause oder ins nächste Wirtshaus. Das habe die Brasilianer aber nicht im geringsten interessiert – sie hätten „Ujemama“ mitgesungen, getanzt und die Party habe ihren Lauf genommen.

Mehr dazu lesen Sie in der GNZ vom 26. August.

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