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Bilder aus der Heimat in Amana

Reiner Erdt sandte mit einer Ausstellung einen Gruß in die „Sister City of Hearts“

19. Januar 2022 / 17:45 Uhr
Ronneburg-Hüttengesäß (tmb). Die Bilder von Reiner Erdt entführen in die Vergangenheit. Sie zeigen lokalen Gebäude und prägnante Stellen aus der Heimat. Jetzt begeistern sie auf einer Ausstellung sogar Publikum in Amerika.

Dass der Hüttengesäßer Wirt des renommierten Gasthauses „Zur Krone“, Reiner Erdt, ein passionierter Maler und Fotograf ist, ist hinreichend bekannt. Seit Beginn der Corona-Pandemie hatte er gezwungenermaßen noch mehr Zeit für sein Hobby. Reiner Erdt ist außerdem ein begeisterter Amana-Reisender. Amana ist die inoffizielle Partnergemeinde von Ronneburg. Viele Menschen aus der Region sind dorthin ausgewandert, in Amana gibt es noch heute eine lebhafte, deutschsprachige Gemeinde mit einem großen Bewusstsein für Tradition. Unter anderem wird dort „Colonie-Deutsch“ gesprochen, altes regionales Hessisch, das sich seit der Auswanderung im 19. Jahrhundert gehalten hat. Begriffe wie „Sacktuch“ für Taschentuch oder „Abtritt“ für Toilette sind dort gängig. „‘Da vorn gehts strack enunner‘ – das hört man dort von einem Amerikaner, der noch nie in seinem Leben in Deutschland war“, berichtet Reiner Erdt. Schon mehrfach waren Gruppen aus Ronneburg und Umgebung in Amana, im Gegenzug kamen Besucher aus den USA in den Main-Kinzig-Kreis. Zwar ist die Städteverschwisterung nicht offiziell, aber Amana sei die „Sister City of the Hearts“, wie Erdt erklärt. Coronmabedingt liegt der letzte Besuch drei Jahre zurück; im Sommer soll es wieder nach Amana gehen.

Mehr: GNZ vom 20. Januar.

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