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Bürger als Experten

Kreis schaltet Online-Portal zur Beteiligung am Radverkehrskonzept frei

25 Feb 2021 / 23:03 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (mab). Sicher, gut befahrbar und lückenlos – der Main-Kinzig-Kreis will gemeinsam mit Kommunen, Nachbarkreisen und Verbänden ein Radverkehrskonzept erarbeiten. Für die Planung ist das Büro Radverkehr-Konzept aus Frankfurt verantwortlich. Und das setzt vor allem auf die Beteiligung der Bürger. Bis Ende März können interessierte Radfahrer auf einer Online-Karte fehlende Verbindungen, Gefahrenstellen oder Verbesserungsvorschläge eintragen. Das fertige Konzept soll im Januar 2022 vorgestellt werden. Gestern haben die Verantwortlichen das Projekt in einer öffentlichen Videokonferenz vorgestellt.

Bereits vor zwei Jahren hatte das verantwortliche Planungsbüro ein Radwegekonzept für den Main-Kinzig-Kreis erstellt. Wie Verkehrsdezernent Winfried Ottmann in einer Pressekonferenz am Donnerstag betonte, sei dabei deutlich geworden, dass wirkliche Verbesserungen nur dann möglich sind, wenn alle Straßenträger in einem Boot sitzen. „Es macht keinen Sinn, dass wir einen Radweg entlang einer Kreisstraße bauen und er dann abrupt an einer Landes- oder Bundesstraße abbricht. Ebenso ist es wichtig, dass die einzelnen Kommunen ihre jeweiligen Konzepte untereinander abstimmen. Und dafür braucht es einen zentralen Ansprechpartner.“

Wie Ottmann erläutert, strebe der Kreis ein trägerübergreifendes Konzept an, um die einzelnen Ansätze in den Kommunen, im Kreis und im Land zu bündeln.

Mehr: GNZ vom 26. Februar.

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