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„Das ist schon ein hartes Brot“

Wächtersbach: Geschäftsführerin Ute Metzler über die Messe-Absage und neue Perspektiven

08 Mai 2020 / 09:36 Uhr
Wächtersbach (dg). Vom 16. bis 24. Mai hätte die Messe Wächtersbach ihre Tore für die Besucher öffnen sollen. Dazu wird es aufgrund der Coronapandemie nicht kommen, im Zuge des „Lockdowns“ wurde die 72. Auflage der größten Verbraucherschau der Region bereits am 20. März auf Anordnung der Behörden im Hinblick auf den Gesundheitsschutz abgesagt. Sieben Wochen nach dieser folgenschweren Entscheidung äußert sich Messe-Geschäftsführerin Ute Metzler ausführlich zu den Umständen dieser aus Wächtersbacher Sicht historischen Absage, sie blickt dabei aber auch entschlossen und optimistisch in die Zukunft. Zumal Metzler und ihr Team in Zusammenarbeit mit dem Main-Kinzig-Kreis in der Zeit vom 15. bis 24. Mai ein Autokino-Angebot auf die Beine gestellt hat (die GNZ berichtete), von dessen positivem Effekt sie überzeugt ist.

GNZ: Wie haben die Aussteller die Absage der Messe Wächtersbach 2020 aufgenommen beziehungsweise wie viele Aussteller wären es gewesen? Gab es Verständnis, gab es aufbauende Worte?

Ute Metzler: Dadurch, dass bereits verschiedene Messen von Februar bis April abgesagt wurden, waren die Aussteller darauf vorbereitet und hatten somit mit unserer Absage gerechnet. Bereits im Vorfeld haben wir mit den rund 350 Ausstellern zur möglichen Absage kommuniziert. Unsere Aussteller sind natürlich gebeutelt und wissen nicht, wie es weiter geht. Es war aber durchweg Verständnis für die Absage da. Mit der Gewissheit, dass für die derzeitige Katastrophe weder Aussteller noch Veranstalter verantwortlich sind, muss man es eben so hinnehmen. Wir waren überrascht, wie viele von unseren Ausstellern „positiv“ auf die Absage reagiert haben, vor allem im Hinblick auf die Art der Abwicklung und die Kommunikation. Wir sitzen alle in einem Boot.

Ute Metzler erklärt im weiteren Verlauf des Gesprächs, es habe allerdings auch öffentliche Anfeindungen gegen die Messeleitung in den sozialen Netzwerken gegeben, die Abwickung der Messe-Absage sei „ein hartes Brot“ gewesen, es gebe aber auch ausgesprochen positive Zukunftsperspektiven. Lesen Sie das komplette Interview mit Ute Metzler in der GNZ vom 9. Mai.

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