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Der Dunkelziffer auf der Spur

Pilotprojekt an Berufsschulen soll bessere Übersicht über Infektionslage liefern

29 Mrz 2021 / 22:57 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Mit dem Coronavirus stecken sich seit einiger Zeit immer mehr jüngere und mittlere Generationen an. In Schulen registriert das Gesundheitsamt steigende Fallzahlen, ebenso im Bereich der Unternehmen. Mit einem „Schnelltest-Sprint“ will der Main-Kinzig-Kreis beide Bereiche stärker in den Blick nehmen. „Wir wollen mehr Klarheit über die Ausbreitung haben und mehr unterstützen, was wir nur durch insgesamt mehr und auch gezieltes und weiträumiges Testen erreichen“, erläutert Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler.

In einem Pilotprojekt baut das DRK im Auftrag des Kreises jeweils eine Schnellteststelle an der Ludwig-Geißler-Schule in Hanau und den Beruflichen Schulen Gelnhausen auf. Mit den Schulleitungen ist abgesprochen, dass im Unterricht unter volljährigen Schülern aktiv für das Schnelltestangebot geworben wird. Testen lassen können sich Schüler und das komplette Schulpersonal.

Für Gesundheitsdezernentin Susanne Simmler geht es mit dem „Schnelltest-Sprint“ zunächst vor allem um das System Schule und Unterricht allgemein. Darüber habe sie mit den zuständigen Schuldezernenten des Kreises und der Stadt Hanau, Winfried Ottmann und Axel Weiss-Thiel, gesprochen. Die Beteiligten seien sich darin einig gewesen, dass genauere Datengrundlagen zum Infektionsgeschehen das Verständnis für die Präventionsarbeit des Gesundheitsamts erhöhen können und umgekehrt die Arbeit des Gesundheitsamtes erleichtert wird, heißt es in einer Pressemitteilung des Kreises.

Mehr: GNZ vom 30. März.

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