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Der erste „Paul“ für Hessen

Barbarossakinder und Kinderhilfestiftung übergeben Frühchen-Simulatorpuppe an Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen und Universitätsklinikum Frankfurt

12 Mrz 2019 / 17:58 Uhr
Gelnhausen (mb). „Paul“ ist 13 Wochen zu früh geboren. Er wiegt gerade einmal 1000 Gramm. Wegen unregelmäßiger Herztöne und einer nicht mehr ausreichenden Versorgung im Mutterleib mussten die Ärzte ihn vorzeitig holen. Weil er nicht selbstständig atmen kann, bekommt er über einen Schlauch Sauerstoff zugeführt. Dr. Manuel Wilhelm, Ärztlicher Leiter der Neonatologie an den Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen, und zwei Krankenschwestern versorgen das Frühchen. Nach zehn Minuten zeigen die medizinischen Maßnahmen Wirkung: „Paul“ fängt an zu atmen – und damit ist die Live-Simulation eines Frühchen-Notfalls erfolgreich abgeschlossen.

„Paul“ ist der kleinste High-End-Simulator weltweit. Gerade einmal zehn Exemplare der Puppe sind deutschlandweit im Einsatz – zum ersten Mal gibt es nun auch einen „Paul“ in Hessen. Möglich wurde die Anschaffung der innovativen Simulatorpuppe durch das gemeinsame Engagement der „Barbarossakinder – Pro Kinderklinik Gelnhausen“ und der Kinderhilfestiftung Frankfurt. Dank zahlreicher gesammelter Spenden konnten die Vereinsvertreter die beachtliche Summe von 50 000 Euro an das Universitätsklinikum Frankfurt und die Main-Kinzig-Kliniken Gelnhausen übergeben.

Den kompletten Bericht lesen Sie in der GNZ am Mittwoch, 13. März

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