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Der Therapeut und seine Hunde

Harald Krebs, bekannt als Musikdirektor, hat vor 20 Jahren noch einmal studiert. Seitdem hilft er kranken und behinderten Menschen – was ihn sehr erfüllt.

29 Nov 2020 / 15:55 Uhr
Bad Soden-Salmünster. Harald Krebs erinnert sich gerne an eine Szene. Seine Mutter aus Heinsberg sitzt beim Besuch im Domizil in Salmünster schlafend vor laufendem Fernseher im Sessel, rechts und links seine zwei Hunde. „Meine Mutter hatte vorher nichts für Tiere übrig, erfreut sich nun aber am Umgang mit meinen Hunden“, sagt der bekannte Salmünsterer. Mit Lotte und Kim hat es etwas Besonderes auf sich. Der Golden Retriever und der Labrador sind als Therapiehunde ausgebildet und fördern insbesondere Sozialverhalten, psychische Stabilität, Abbau von Ängsten und kognitive Fähigkeiten.

In Amerika gehört die Delfin-Therapie zum Alltag. In Europa nehmen Österreich und die Schweiz eine Vorreiterfunktion bei den heiltherapeutischen Möglichkeiten gerade für ältere Menschen ein. In Deutschland ist die Therapie mit Hunden erst allmählich im Kommen, wobei die Finanzierung über die Krankenkasse nicht gewährleistet ist. Wenn die Hunde von Harald Krebs beispielweise in der Martinsschule in Altenhaßlau im Einsatz sind, übernimmt die Lebenshilfe die Kosten. Therapien bei älteren Menschen mit Demenz, Depression oder Schlaganfällen müssen privat finanziert werden.

Mehr dazu in der GNZ vom 30. November.

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