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„Der Wassergott spuckt Wasser aus“

Ekstatische Freude bei Brunnenbohrungen der Stiftung Kinderzukunft in Sambia

28 Feb 2021 / 17:52 Uhr
Main-Kinzig-Kreis/Sambia (re). Sambia gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Bei Brunnenbohrarbeiten für ein Hilfsprojekt der Stiftung Kinderzukunft stieß man auf Wasser, das in einer fünf Meter hohen Fontäne aus dem Bohrloch schoss. Das Projekt in den südlichen Distrikten Chirundu und Siavonga schafft Zugang zu sauberem Wasser und öffnet 2 400 der ärmsten Kinder der Welt die Türen zu Gesundheit, Bildung und Hoffnung.

Die Wassernot in Sambia ist groß. Besonders auf dem Land sind Frauen und Mädchen bis zu vier Stunden unterwegs, um an Wasser zu kommen. Oft erreichen sie trotzdem nur Schlammlöcher, die durch Fäkalien von Nutz- und Wildtieren verunreinigt sind. Mit dem verseuchten Wasser befüllen sie ihre Behältnisse und tragen sie auf dem Kopf nach Hause, wo das Wenige kaum zum Trinken und zur Zubereitung karger Mahlzeiten reicht. Nicht abgekocht, führt das verschmutzte Wasser zu schweren Magen- und Darmerkrankungen bis hin zu Cholera. Insbesondere bei den Schwächsten der Bevölkerung und vor allem bei Kindern bedeutet das häufig den Tod.

Mehr dazu in der GNZ am Montag, 1. März

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