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Die Wirtschaft zur Chefinnensache machen

Landratswahl: Hanauerin Gabriele Stenger soll für die CDU gegen Thorsten Stolz antreten

27. September 2022 / 16:50 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (mab). Bis zuletzt war der Name ein Geheimnis, erst gestern Morgen machte die Nachricht die Runde, dass die CDU Main-Kinzig mit der Hanauer Stadtverordneten Gabriele Stenger in die Landratswahl im Januar ziehen will. In einer Pressekonferenz präsentierte sich die 46-jährige Steuerberaterin und Diplomjuristin dann als Gegenentwurf zum Amtsinhaber und Verwaltungsfachmann Thorsten Stolz (SPD): als Frau aus der Wirtschaft, die außerhalb des parteipolitischen Betriebs steht. Ihr wichtigstes Anliegen: kleine und mittelständische Betriebe in der Krise zu unterstützen.

Um 10.30 Uhr stellt sich Gabriele Stenger den Pressefotografen im Gelnhäuser Kinzig Valley, ein nicht zufällig gewählter Ort. Der Coworking-Space, der für Innovation und eine moderne Form des Wirtschaftens steht, soll unterstrichen, was die Kreis-CDU in ihrer Kandidatin sieht: Eine moderne Frau als Vertreterin einer neuen Generation, „die das Amt mal ganz anders ausüben wird“, wie Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert betont. „Sie ist eine Frau, die außerhalb des parteipolitischen Betriebs steht, und die als Wirtschaftsexpertin einen externen und frischen Blick, frei von Ideologien mit sich bringt.“ Kasseckert ist nicht der einzige Vertreter aus dem Parteivorstand, der sich an diesem Morgen demonstrativ an die Seite der Hanauerin stellt. Auch Landtagsabgeordneter Michael Reul, Kreisbeigeordneter Winfried Ottmann, Parteichef Max Schad und seine Amtsvorgängerin Katja Leikert sind gekommen, um Geschlossenheit zu zeigen. Am Vorabend hatte sich der CDU-Kreisvorstand einstimmig auf die Kandidatin verständigt, die nun am 15. Oktober bei einem Parteitag offiziell nominiert werden soll. Dann soll der Startschuss für einen „kurzen aber heftigen Wahlkampf“ fallen, wie Michael Reul beim Pressegespräch betont.

Mehr: GNZ vom 28. September.

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