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Entlastung für Städte und Gemeinden

Landrat und Koalition planen Senkung der Kreisumlage

30 Sep 2020 / 17:15 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Landrat und Finanzdezernent Thorsten Stolz will zur Entlastung der 29 Städte und Gemeinden eine Senkung der Kreisumlage für das Haushaltsjahr 2021 auf den Weg bringen. „In den Städten und Gemeinden sind die wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Pandemie durch einen Rückgang der Steuern klar spürbar. Aufgrund der wirtschaftlich guten Entwicklung aus den Vorjahren haben wir die Möglichkeit, unsere Städte und Gemeinden im nächsten Jahr durch eine Senkung der Kreisumlage zu entlasten. Dieses Vorgehen habe ich bereits eng mit den Koalitionsfraktionen von SPD und CDU abgestimmt“, sagt der Landrat.

Wie Stolz ankündigt, will der Kreis zur Entlastung der Städte und Gemeinden auf die Rücklage aus den Überschüssen von 2019 zurückgreifen, um einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entlastung zu leisten. In welcher Höhe eine Senkung der Kreisumlage möglich ist, hängt maßgeblich von den erwarteten Orientierungsdaten des Landes Hessen ab. Diese helfen Landkreisen, Städten und Gemeinden, zuverlässige Prognosen für die Entwicklung der Steuereinnahmen vorzunehmen, und fließen in die Haushaltsplanungen mit ein. „Sobald uns die Informationen für Hessen vorliegen, werde ich einen konkreten Vorschlag zur Senkung der Hebesätze für die Kreisumlage auf den Weg bringen“, sagt der Landrat.

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