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Finanzierungslücken schließen

Rahmenvereinbarung: Kreisausschuss will Pakt für den Nachmittag neu regeln

13 Jun 2021 / 18:56 Uhr

Main-Kinzig-Kreis (mab). Qualität hat ihren Preis. Das gilt auch für die Grundschulbetreuung. Und mit der ist es im Main-Kinzig-Kreis bislang nicht überall zum besten bestellt. Um die Finanzierung des Pakts für den Nachmittag sicherzustellen, will die Kreisverwaltung mit den beteiligten Schulen jetzt eine Vereinbarung treffen, in der die Zuschüsse neu geregelt werden. Zudem sollen künftig einheitliche Elternbeiträge erhoben werden - auch für die Vormittagsbetreuung. Von einem „Antrag mit Sprengkraft“ sprach Schuldezernent Winfried Ottmann, als er den Entwurf für die Vereinbarung am Freitagmorgen im Kreistag vorstellte. Geschlossen überwiesen die Parlamentarier die entsprechende Beschlussvorlage zur abschließenden Beratung in den Haupt- und Finanzausschuss.

Bereits am 1. August soll die neue Vereinbarung in Kraft treten, ein ehrgeiziges Ziel. Denn noch sind viele Fragen zu klären, unter anderem, wie das Land Hessen zu den Regelungen steht. Auch, ob Kreiszuschüsse und Beiträge ausreichen, um die Qualitätsstandarts der Betreuungsangebote zu sichern, werden die Ausschussmitglieder zu erörtern haben. Bislang besteht eine deutliche Finanzierungslücke, informierte Schuldezernent Winfried Ottmann im Kreistag und betonte die Notwendigkeit, das Angebot auf eine solide Basis zu stellen. Billig wird das nicht. Wie aus der Vorlage hervorgeht, zahlt der Kreis im laufenden Jahr 201 500 Euro für die Betreuung in den Paktschulen, 2022 werden es bereits 664 000 Euro sein, ungeachtet der künftig zu erwartenden Neuanmeldungen.

Mehr: GNZ vom 14. Juni

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