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„Impfzentrum verlegen!“

TVG-Handball-Bosse Mootz und Deinet kritisieren Kreisspitze massiv

08 Jan 2021 / 15:02 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (dg). Die im Dezember getroffene Entscheidung, eines der beiden Corona-Impfzentren im Main-Kinzig-Kreis in der neuen Großsporthalle in Gelnhausen einzurichten, wird in der städtischen Vereinswelt weiter intensiv diskutiert. Für die Vereine, welche die Halle bislang zu Trainings- und Wettbewerbszwecken genutzt haben, fällt diese Möglichkeit in diesem Jahr faktisch weg. Die daraus resultierende Verlegung von Trainingszeiten in die benachbarte alte Großsporthalle verengt die Möglichkeiten der dort trainierenden Teams und Gruppen massiv. Am meisten betroffen von dieser Entwicklung ist der rund 1400 Mitglieder starke TV Gelnhausen und hier wiederum die rund 500 Mitglieder zählende, renommierte Handball-Abteilung des Traditionsvereins. Die Handballer, so machen deren führende Vertreter Hagen Mootz und Philip Deinet deutlich, sehen durch die Standort-Entscheidung der Kreisspitze eine existenzbedrohende Situation heraufziehen. Das Duo kritisiert die politisch Verantwortlichen massiv und fordert mit Nachdruck die nachträgliche Realisierung alternativer Standort-Konzepte, um vitale Schäden für den TVG, weitere betroffene Vereine und die Schulen abzuwenden.

Hagen Mootz, der Geschäftsführer der TV Gelnhausen Handball-GmbH, bezeichnet die Standortwahl als „grottenschlechte Entscheidung der Kreisspitze, die unbedingt revidiert werden muss.“ Lesen Sie alles über dieses brisante Thema auf einer Sonderseite in der GNZ vom 9. Januar.

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