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Grünes Licht für Rekordetat

Haushalt 2023: Mehr Geld für Schulschwimmen, Senkung der Kreisumlage vom Tisch

02. Dezember 2022 / 20:22 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (mab). Der Haushalt des Main-Kinzig-Kreises für das kommende Jahr steht. Mit den Stimmen der Großen Koalition und der Freien Wähler haben die Abgeordneten in der heutigen Kreistagssitzung den Weg für den Etat mit einem Rekordvolumen von rund 800 Millionen Euro frei gemacht. Bis zuletzt waren Änderungen am Entwurf erforderlich. So galt es weitere Ausgaben von 26 Millionen Euro zu kompensieren. Die geplante Senkung der Kreisumlage ist vom Tisch. Dafür sollen Kommunen beim Betreiben von Hallenbädern mehr Unterstützung erhalten.

Krieg, drohende Wirtschaftskrise, Flüchtlingsströme: Schon bei der Vorstellung seines Haushaltsentwurfs Mitte Oktober hatte Landrat Thorsten Stolz von außergewöhnlichen Herausforderungen gesprochen. Allein die Energiekosten für den Kreis steigen im kommenden Jahr um mehr als 14 Millionen Euro. Seit der Einbringung des Etats haben sich die Probleme nicht verkleinert. Im Gegenteil, informierte der Landrat, sind die erwarteten Ausgaben noch einmal um 26 Millionen Euro gestiegen. Verantwortlich seien unter anderem Tariferhöhungen im öffentlichen Dienst, weitere Geflüchtete, die Einführung des neuen Bürgergelds und Änderungen beim Wohngeld. Als Finanzdezernent hatte Stolz den Etatentwurf überarbeitet, wodurch 23 der 26 zusätzlichen Millionen kompensiert werden konnten. Der erwartete Überschuss im Ergebnishaushalt verringert sich von 19,7 auf nunmehr 18,2 Millionen Euro. Dagegen entsteht im Finanzhaushalt ein Fehlbetrag von 1,5 Millionen.

Mehr: GNZ vom 3. Dezember.

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