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Immobilienmarkt boomt weiter

Wohnungen 16 Prozent, Häuser 11 Prozent teurer als im Vorjahr

01 Jul 2019 / 16:09 Uhr
Main-Kinzig-Kreis/Wetteraukreis (re). Um etwa 16 Prozent sind die Preise für Eigentumswohnungen im Main-Kinzig-Kreis und im Wetteraukreis seit dem Vorjahr gestiegen. Freistehende Ein- und Zweifamilienhäuser wurden durchschnittlich um 11 Prozent höher gehandelt als im Vorjahr. Das geht aus dem Immobilienmarktbericht 2019 des Amts für Bodenmanagement in Büdingen hervor, der ab sofort verfügbar ist.

Für den Bericht wertete der Gutachterausschuss etwa 9.500 notariell beurkundete Immobilienkaufverträge aus dem Jahr 2018 aus. Grundstücke, Häuser und Eigentumswohnungen im Gesamtwert von 2,3 Milliarden Euro wurden im vergangenen Jahr in beiden Landkreisen umgesetzt. In den ländlich geprägten Bereichen wechselten 135 Häuser aus dem Bestand zu einem mittleren Preis von knapp 200.000 Euro den Besitzer (plus 13 Prozent im Vergleich zu 2017). Neubauten wurden hingegen auf einem deutlich höheren Niveau gehandelt. In den ländlichen Regionen wurden im vergangenen Jahr neue Häuser für einen Einstandspreis von durchschnittlich 360.000 Euro (plus 13 Prozent) erstmals bezogen.

Im Bereich des Ballungsraums mussten die Käufer bei 165 registrierten Verkäufen mit durchschnittlich rund 410.000 Euro (plus 13 Prozent) hingegen für ein Haus „aus zweiter Hand“ deutlich tiefer in die Tasche greifen. Noch teurer waren hier mit rund 550.000 Euro die Neubauten (plus 4,5 Prozent).

Mehr dazu lesen Sie am Dienstag, 2. Juli, in der GNZ.

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