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Keine Gesellschaft ohne Pflege

Jahresempfang der Alten- und Pflegezentren

11 Mrz 2019 / 17:02 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Aus unterschiedlicher Sichtweise haben sich beim Jahresempfang „Treffpunkt Alter“ der Alten- und Pflegezentren des Main-Kinzig-Kreises (APZ) vor mehr als 200 Gästen Experten dem Thema „Pflege als Sorge um den Anderen!“ genähert. Die Erste Kreisbeigeordnete Susanne Simmler, zugleich APZ-Aufsichtsratsvorsitzende, begrüßte dazu in Hanau Prof. Dr. Giovanni Maio, Direktor des Instituts für Ethik und Geschichte der Medizin der Universität Freiburg, Dr. Maria Haas-Weber, Vorsitzende des Fördervereins für Palliative Patienten-Hilfe Hanau, und Silvia Fuß, die zusammen mit Susanne Lind und Petra Schlier das erste Expertenteam Palliative Pflege (EPP-Team) der Alten- und Pflegezentren im Wohnstift in Hanau bildet.

Das EPP-Team ist Koordinationsstelle zwischen den pflegerischen Teams der Wohnbereiche und aller am Versorgungsprozess beteiligter Akteure im Wohnstift. Das Projekt wird mit 300.000 Euro vom Förderverein Palliative Patienten-Hilfe unterstützt. „Nach der Errichtung der Palliativ-Oase ist dieses Projekt ein weiterer Meilenstein in der Palliativversorgung des Kreises“, hob Simmler hervor. Ziel sei es, für jeden Wohnbereich in jedem der zwölf Häuser der APZ eine Palliativ-Care Fachkraft anzusiedeln. Der Main-Kinzig-Kreis unterstützt die Weiterbildung von 42 Palliativ-Care-Fachkräften mit 150.000 Euro.

Laut Prof. Dr. Giovanni Maio ist es gerade in der heutigen Zeit besonders wichtig, „sich das Spezifische der Pflege zu vergegenwärtigen, weil man nur so erreichen kann, dass die Gesellschaft sich neu daran erinnert, dass ohne Pflege eine Gesellschaft nicht existieren kann.“

Mehr dazu lesen Sie am Dienstag, 12. März, in der GNZ.

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