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Millionenplus trotz Niedrigzins

VR Bank Main-Kinzig-Büdingen auf Wachstumskurs

05 Jun 2019 / 15:45 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (mab). Trotz anhaltender Niedrigzinspolitik der EZB hat die VR Bank Main-Kinzig-Büdingen im vergangenen Geschäftsjahr einen Überschuss von rund 6,85 Millionen Euro erwirtschaftet. Die Dividende liegt bei 4 Prozent und damit deutlich über dem Kapitalmarktzins. In der Vertreterversammlung der Genossenschaftsbank am Dienstagabend in Langenselbold sprach Vorstandsvorsitzender Andreas Hof von einer sehr guten Geschäftsentwicklung 2018. Auch im laufenden Jahr sieht er die Bank weiterhin auf Wachstumskurs, trotz sich verschärfender Rahmenbedingungen. Weitere Marktanteile will die VR Bank vor allem durch den Ausbau ihres digitalen Angebots gewinnen.

Die Zukunftsszenarien, die der Vorstandsvorsitzende bei der Versammlung in der Klosterberghalle zeichnete, standen in deutlichem Kontrast zu den aus Sicht der Bankgenossen so erfreulichen Zahlen. Ein in Wahlkampfzeiten immer unberechenbarer werdender Donald Trump, die Verschiebung der globalen Kräfte, das Erstarken nationalistischer Kräfte in der EU, ein möglicher harter Brexit und eine deutlich abgeschwächte Konjunktur – „die Stimmung trübt sich europaweit ein“, sagte Hof. Die Hoffnung, dass die Europäische Zentralbank unter diesen Umständen den Leitzins anhebt, dürfte somit für lange Zeit unerfüllt bleiben.

Was den Vorstandsvorsitzenden dennoch zuversichtlich stimmte, die Bank auf Wachstumskurs zu halten, war die Tatsache, dass auch die Voraussetzungen im vergangenen Jahr alles andere als rosig waren. Auch da stand schon der Brexit im Raum, die Inflation in Deutschland stieg auf den höchsten Wert seit 2012, in Frankreich demonstrierten die ersten Gelbwesten. Dennoch stieg das Bilanzvolumen der Bank 2018 um 6 Prozent auf nun 2,9 Milliarden Euro an.

Wichtigster Wachstumsfaktor ist weiterhin das Kundenkreditgeschäft.

Mehr dazu lesen Sie am Donnerstag, 6. Juni, in der GNZ.

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