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Mit laufender Motorsäge durchs Dorf

Linsengerichter wegen Körperverletzung, Trunkenheit und Unfallflucht verurteilt

06 Jun 2019 / 08:14 Uhr

Main-Kinzig-Kreis (erd). Menschliche Abgründe haben sich am Dienstag bei einer Verhandlung vor dem Amtsgericht Gelnhausen offenbart. Ein 33-jähriger Linsengerichter hatte sich wegen eines ganzen Bündels von Straftaten zu verantworten, kam aber mit einer Bewährungsstrafe davon, die mit immensen Auflagen belegt wurde, um den alkoholkranken Mann doch noch in die Spur zu ziehen. Das Gericht machte unmissverständlich deutlich, dass dies seine letzte Chance sei.

Gleich drei Anklageschriften verlas die Staatsanwältin gegen den Mann aus Linsengericht: gefährliche Körperverletzung, Verstoß gegen das Gewaltschutzgesetz und dazu eine Reihe von Verkehrsdelikten wie Fahren ohne Fahrerlaubnis, Gefährdung des Straßenverkehrs und Unfallflucht. Zudem wurde deutlich, dass der Mann sich bisher unbelehrbar zeigte. Das wurde nicht nur durch sein Auftreten in schmutzigem Shirt und verdreckter Arbeitshose deutlich, sondern auch durch weitere Anschuldigungen der Nebenklage, welche die Zeugin vertrat, die Körperverletzung erlitten hatte. So soll der Mann mit laufender Motorsäge durch die Straße mit dem Wohnhaus der Zeugin gelaufen sein, obwohl er sich dieser nicht nähern darf – selbstverständlich nur auf dem Weg zur Arbeit. Diese Aktion bleibt aber ungesühnt.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 6. Juni.

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