SUCHE

Mutter und Tochter finden Vermissten

Angelika und Michelle Simon von der Rettungshundestaffel Main-Kinzig entdecken nach stundenlanger Suche Heimbewohner im Somborner Wald

06. Dezember 2021 / 18:46 Uhr
Freigericht-Somborn/ Gelnhausen (ml). Angelika Simon und ihre Tochter Michelle kämpfen mit ihrem Labrador Koda gegen Kälte, Müdigkeit und unwägbares Gelände. Gemeinsam mit rund 15 weiteren ehrenamtlichen Helfern aus der Rettungshundestaffel Main-Kinzig suchen sie in der Nikolausnacht im Somborner Wald zum ersten Mal gemeinsam in einem Team eine vermisste Person. Gegen 3.25 Uhr nimmt Koda die Witterung des 64-jährigen Mannes auf. Der Rüde führt die Gelnhäuserinnen zu dem gesuchten demenzkranken Heimbewohner, der abseits eines Weges orientierungslos in den Dornenbüschen liegt. Stark unterkühlt, aber bei Bewusstsein übergeben sie ihn an den Rettungsdienst zur Versorgung im Krankenhaus.

Gegen 17 Uhr geht bei der Polizei am Sonntagabend die Vermisstenmeldung aus einem Somborner Alten- und Pflegeheims ein. Als die Suche in der Einrichtung und im Umkreis des Heims sowie bei den üblichen Anlaufstellen des 64-jährigen Bewohners nicht zum Erfolg führt, wird der Radius am Abend nach und nach erweitert unter Einsatz des Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera, des Streifendienstes und der freiwilligen Feuerwehr. Um 22 Uhr werden auch die Mitglieder der Rettungshundestaffel Main-Kinzig mit ihren zehn Vierbeinern alarmiert, als der Hubschrauber umkehren muss.

Mehr in der GNZ vom Dienstag, 7. Dezember.

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