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„Nach sieben Stunden hat es mir dann gereicht“

Beim Start der Impftermin-Anmeldungen sind die Systeme hoffnungslos überlastet. Zwei Gelnhäuser berichten von ihren Erfahrungen.

13 Jan 2021 / 18:27 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (pfz). Seit Dienstag können sich alle über 80-Jährigen einen Termin für die Impfung gegen das Coronavirus sichern. Doch am ersten Tag der Anmeldung sitzen viele verzweifelt am Telefonhörer oder vor dem Computer. „Innerhalb kürzester Zeit erfolgten mehrere Millionen Zugriffsversuche auf die freigeschaltete Webseite und die Hotline, sodass rasch die Kapazitätsgrenze erreicht wurde, was eine technische Störung zur Folge hatte“, informiert das Hessische Innenministerium am Dienstagnachmittag. Zahlreiche GNZ-Leser, deren Zuschriften uns erreicht haben, mussten diese Erfahrung ebenfalls machen. Zwei Gelnhäuser berichten.

Dieter Fischer hatte sich extra den Wecker gestellt. Pünktlich um 8 Uhr, wenn das Onlineformular und das Callcenter freigeschaltet werden, sitzt er vor dem Laptop, das Telefon liegt auch bereit. Sofort versucht er, sich für die Corona-Schutzimpfung anzumelden. Doch alle Versuche, sowohl im Internet als auch telefonisch, verlaufen im Nichts. Die Hotline ist durchgehend besetzt, beim Onlineformular treten immer wieder Fehlermeldungen auf. Erst gegen 11 Uhr, also nach drei Stunden, kommt mit der Fehlermeldung die Nachricht, dass aufgrund des großen Andrangs mit Wartezeiten zu rechen sei, man solle es doch später nochmal versuchen. Doch später das selbe Bild: Fehlermeldungen. Immerhin, es werde sich darum bemüht, die Kapazitäten zu vergrößern.

Mehr dazu in der GNZ vom 14. Januar.

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