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Nähen für Känguru, Flughund und Co

Hilfsaktion für australische Wildtiere gestartet / Sammelstelle für Hessen in Hasselroth

13 Jan 2020 / 09:40 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (dan). Die dramatischen Bilder von den Buschfeuern in Australien gehen um die Welt. Über das Internet hat sich nun eine Hilfsaktion für betroffene australische Wildtiere gegründet. Hunderte Menschen aus Deutschland nähen und stricken Stoffbeutel, Tragetücher, Decken und Nestchen für verletzte Tiere und schicken diese nach „down under“, wo haupt- und ehrenamtliche Tierschützer in den Auffangstationen mit nichts anderem beschäftigt sind, als Leben zu retten. Die Sammelstelle für Hessen befindet sich bei Nicole Steinsdörfer in Neuenhaßlau. Im Gespräch mit der GNZ erzählt sie, wie sie zu der Aktion gekommen ist.

Experten gehen davon aus, dass die verheerenden Buschfeuer in Australien bisher mindestens einer Milliarde Tiere das Leben gekostet hat, eine erschreckende Zahl. Aber es gibt auch gute Nachrichten: Tierschützer konnten zahlreiche Koalas, Kängurus, Flughunde und andere Wildtiere vor den Bränden retten. Viele von ihnen sind schwer verletzt und werden nun in Auffangstationen oder Tierkliniken medizinisch betreut. Das Problem: Weil so viele schwer verletzte Tiere behandelt werden müssen, mangelt es inzwischen an Stoffsäcken für Kängurus, Wickel für Flughundbabys und kuschligen Nestern für andere Tierkinder. Normalerweise stellen die australischen Tierschützer diese Materialien selbst her oder kaufen sie ein. Wegen der weiter anhaltenden Brände kommen sie aktuell aber zu nichts anderem, als um jedes Leben zu kämpfen.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 11. Januar.

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