SUCHE

„Neue Normalität“ in den Kliniken

Dieter Bartsch über die Corona-Folgen für die Krankenhäuser,
die Behandlung von Patienten und wegen der Pandemie verschobene Operationen

24 Mai 2020 / 19:50 Uhr
Main-Kinzig-Kreis. Neben dem Gesundheitsamt stehen die Main-Kinzig-Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern an vorderster Front bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie in der Region. Im Gespräch mit GNZ-Redakteur David Noll zieht der Geschäftsführer der Kliniken, Dieter Bartsch, nach rund zwei Monaten der Krise eine erste Corona-Bilanz und spricht über den langsamen Weg in eine „neue Normalität“.

GNZ: Die Corona-Pandemie stellt uns alle vor ungeahnte Herausforderungen. Wie erleben Sie den „Ausnahmezustand“ in Ihren Häusern? Wie erleben Sie die Stimmung der Ärzte und Pfleger, aber auch die der Patienten?

Bartsch: Die Situation ist in der Tat auch für uns eine besondere Herausforderung, da sie einerseits neu und andererseits mit hohen Erwartungen, die an uns gestellt wurden, verbunden war. In der Folge haben wir gemeinsam sehr schnell neue Strukturen aufgebaut. Die Stimmung in den Kliniken in Gelnhausen und Schlüchtern war von Anfang an geprägt von hoher Energie, großem Einsatz und Entschlossenheit. Unsere Mitarbeiter haben sofort an allen Stellen, an denen es notwendig war, Verantwortung übernommen. Die Zusammenarbeit und der Zusammenhalt – so wurde mir aus vielen Bereichen berichtet – wurden nochmals intensiviert. Und auch die Patienten haben sich trotz der hohen Einschränkungen nahezu ausnahmslos an die Vorgaben gehalten und uns dadurch unterstützt. Dies lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken, auch die kommenden Herausforderungen – die „neue Normalität“ mit Corona – gut zu meistern.

Das komplette Interview lesen Sie in der GNZ am Montag, 25. Mai

Weitere Meldungen aus der Region
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4