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Nur auf Röttgen setzt niemand

Heimische CDU‘ler zur Wahl des Bundesvorsitzenden

14 Jan 2021 / 16:18 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (wel). Friedrich Merz, Armin Laschet oder Norbert Röttgen: Bei ihrem digitalen Parteitag wählen die Delegierten der CDU am Samstag ihren neuen Bundesvorsitzenden, der nicht unwahrscheinlicherweise auch der Kanzlerkandidat der Union sein dürfte. Umfragen zufolge liegen die drei Bewerber eng beieinander. Die GNZ hat sich bei den heimischen Spitzenpolitikern der CDU umgehört, wem sie ihre Stimme geben beziehungsweise geben würden.

1001 Delegierte der Union werden am Samstag für ihren Favoriten votieren, davon 88 aus Hessen und darunter wiederum zwei aus dem Main-Kinzig-Kreis: die beiden Bundestagsabgeordneten Dr. Katja Leikert (zugleich Kreisvorsitzende) und Dr. Peter Tauber. Ersatzkandidatin auf Platz 94 der hessischen Delegiertenliste ist die stellvertretende Kreisvorsitzende und amtierende Vorsitzende der Frauen-Union Main-Kinzig, Srita Heide.

„Der Ausgang der Wahl ist offen“, sagt Katja Leikert. Sie selbst habe sich noch nicht final festgelegt.

Peter Tauber zeigt sich betont selbstbewusst: „Mit Röttgen, Laschet und Merz haben wir drei Kandidaten für den Parteivorsitz, die alle besser geeignet fürs Kanzleramt sind als Robert Habeck oder der Kandidat der SPD.“ Insofern hätten die Delegierten die Qual der Wahl. Tauber selbst spricht sich jedoch für den gleichen Kandidaten aus wie Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier: „Ich werde wohl für Armin Laschet stimmen.“

Srita Heide mag sich auf Nachfrage nicht auf einen Kandidaten festlegen. Der CDU-Landtagsabgeordnete Michael Reul sieht Friedrich Merz nicht nur als Favoriten, sondern würde ihm auch selbst seine Stimme geben – wie übrigens 70 Prozent der Delegierten des jüngsten CDU-Kreisparteitags. Auch Reuls Landtagskollege Heiko Kasseckert spricht sich „ganz klar“ für Friedrich Merz aus.

Mehr dazu lesen Sie am Freitag, 15. Januar, in der GNZ.

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