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Pferde und Rinder sorgen für Artenreichtum

Landesumweltministerin Hinz zeichnet Beweidung am Naturschutzgebiet „Hässeler Weiher“ als offizielles Projekt der UN-Dekade „Biologische Vielfalt“ aus

05 Jul 2019 / 19:23 Uhr

Hasselroth (ml). In der Kinzigaue bei Neuenhaßlau haben in diesem Sommer erstmals wieder die Bekassine gebrütet und ein Kiebitz in seinem Revier gejagt. Die Anzahl des Breitblättrigen Knabenkrauts, eine auf Feuchtwiesen im Mai blühende Orchideenart, hat sich im Naturschutzgebiet „Hässeler Weiher“ und in der Umgebung innerhalb von einem Jahr verdreifacht. Braunkelchen und Laubfrösche sind ebenfalls wieder von Spaziergängern zu beobachten. Landesumweltministerin Priska Hinz (Grüne) zeigte sich gestern Mittag bei ihrem Besuch auf ihrer Sommertour begeistert von den frühen Erfolgen des seit November 2016 laufenden Beweidungsprojekts der Hessischen Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz (HGON) mit Wildpferden und Heckrindern am „Hässeler Weiher“. Hinz war es daher eine große Freude, den Initiatoren des Vorhabens, Ralf Sauerbrei und Andreas Höfler, vor etwa 50 geladenen Gästen eine Urkunde zur Auszeichnung als offizielles Projekt der UN-Dekade Biologische Vielfalt zu überreichen. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, bedankte sich Höfler für die Ehrung durch die Jury.

Mehr in der GNZ vom Samstag, 6. Juli.

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