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„Schulen nicht um jeden Preis offen halten“

Der neue Kreisschulsprecher Özcan Erbasaran über Unterricht in Corona-Zeiten

10 Nov 2020 / 16:06 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (joy). Ab Mittwoch gilt an den heimischen Schulen die Pandemiestufe 3. Für Schüler ab Klasse 7 bedeutet das wieder Wechselunterricht, eine Woche in der Schule, die nächste zuhause im „Homeschooling“. Dass dabei manche Probleme und noch mehr Fragen auftauchen, weiß auch Özcan Erbasaran. Seit Ende September ist er neuer Kreisschulsprecher und in dieser Funktion zuständig für die rund 29 000 Jugendlichen und Kinder an den Schulen im Main-Kinzig-Kreis. Mit der Schulpolitik in Corona-Zeiten geht Erbasaran hart ins Gericht. Sein Vorwurf: Die Politik reagiere zu spät auf aktuelle Entwicklungen, zu viele Schulen und Lehrer hätten nach wie vor Probleme mit der Digitalisierung.

So wirklich neu ist Özcan Erbasaran im Kreisschülerrat nicht. Zwar wurde er erst am 25. September zum Nachfolger von Michelle Franzel als Kreisschulsprecher gewählt. In der Vertretung der fast 30000 heimischen Schüler ist er aber bereits seit drei Jahren aktiv. Zuvor war der 19-Jährige, der aktuell aufs Berufliche Gymnasium in Gelnhausen geht, Schulsprecher an der Kreisrealschule in der Barbarossastadt. Erbasaran weiß also, wo in den Schulen der Schuh drückt, welche Bedürfnisse, Sorgen und Nöte junge Menschen haben.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 11. November.

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