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Schwere Zeiten für Krebspatienten

Für Neuerkrankte kommen in Corona-Zeiten weitere Ängste und Nöte hinzu

03 Mai 2020 / 18:13 Uhr
Freigericht/Main-Kinzig-Kreis (km). Besonders schwere Zeiten sind für Krebspatienten mit der Corona-Pandemie verbunden. Sie leiden oft doppelt, denn neben der Angst um die eigene Gesundheit fällt wegen des Besuchsverbots der Kontakt zu Angehörigen weg. Für neuerkrankte Krebspatienten oder bei Verschiebung der geplanten Krebsoperation kommen weitere Ängste und Nöten hinzu. Hier hat sich durch die Corona-Pandemie auch die ehrenamtliche Arbeit der Gruppe Freigericht der Frauenselbsthilfe Krebs (FSH) verändert, die in der Regel ein breites Angebot für Betroffene und ihre Angehörigen bereithält. Diese mussten jedoch aufgrund der momentanen Situation bis auf die Beratung per Telefon, Internet oder WhatsApp heruntergefahren werden. So steht die FSH den Betroffenen weiterhin beratend zur Seite, um Zuversicht zu vermitteln.

Seit 21 Jahren führt Sigrid Blaich-Horn, Leiterin der FSH-Gruppe Freigericht, mit betroffenen Krebspatienten und deren Angehörigen Beratungsgespräche. So ist es auch weiterhin das Ziel der FSH, die Menschen auf ihrem Weg zu begleiten, sie nicht alleine zu lassen, wenn auch momentan in einer anderen Form als üblich. Die FSH stehe im ständigen Kontakt mit den Gruppenleiterinnen und Neuerkrankten. Über Telefon, Internet oder per WhatsApp werden Fragen zum Umgang mit Corona und Krebs, wie auch wichtige Hygienemaßnahmen, eine Nähanleitung für Gesichtsmasken und weitere Hilfsangebote erarbeitet und weitergegeben.

Sigrid Blaich-Horn ist telefonisch unter 06055-82792 oder per E-Mail an info-fsh-freigericht@web.de erreichbar. Weitere Informationen gibt es beim Info-Netz Krebs unter Telefon 0800-80708877 und im Internet unter forum.frauenselbsthilfe.de sowie unter patienten-information.de.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 4. Mai.

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