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Spessartgemeinden schrumpfen

Demografischer Wandel schlägt im Ostkreis durch

15 Jul 2019 / 15:18 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re/dan). Die Bevölkerungsentwicklung im Main-Kinzig-Kreis verläuft weiterhin positiv, wenn auch deutlich langsamer als im Jahr 2017. Das geht aus aktuellen Zahlen hervor, die das Statistische Landesamt Hessen zum Stichtag 31. Dezember 2018 vorgelegt hat. Während der Westkreis boomt, spürt das östliche Kreisgebiet dagegen deutlich die Folgen des demografischen Wandels.

Für den Main-Kinzig-Kreis registriert die Statistik zum Jahresende 2018 insgesamt 418 950 Einwohner. Das bedeutete einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr um 742 Personen (+0,2 Prozent). Den höchsten absoluten Zugewinn verzeichnete die Stadt Maintal mit einem Plus von 368 Personen (0,9 Prozent). Einen auffälligen Rückgang zeigt die Statistik diesmal für die Gemeinde Biebergemünd mit einem Minus von 101 Personen (-1,2 Prozent).

Ungebrochen ist auch die positive Entwicklung der Stadt Erlensee, die mit einem Bevölkerungswachstum von über 2 Prozent den Spitzenplatz belegt – bezogen auf die Größe. Das entspricht einem Zuwachs von 321 Personen. Ebenfalls stark gewachsen ist Nidderau mit 213 Personen (1,1 Prozent). Auch Gelnhausen kann sich über einen Zugewinn von 200 Personen freuen und Bad Orb legt um 100 Personen zu.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 16. Juli.

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