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Streit um Mitbestimmung

Kreis erhöht Anteile an Kreiswerken

13 Sep 2019 / 21:27 Uhr

Main-Kinzig-Kreis (hgs/re). Mit einer breiten Mehrheit hat der Kreistag gestern Mittag dem Kauf der bisherigen Anteile der Rhön-Energie Fulda sowie der Firma BGS an den Kreiswerken Main-Kinzig zugestimmt. Mit dem Mehrheitsbeschluss im Kreistag steigt der Anteil des Landkreises von 51 auf 75,5 Prozent. Kritik erntete Landrat Thorsten Stolz (SPD) für die künftige Besetzung des Kreiswerke-Aufsichtsrats, der nicht mehr paritätisch besetzt sein wird.

Für die 14,5 Prozent Geschäftsanteile der Rhön-Energie zahlt der Main-Kinzig-Kreis 9,79 Millionen Euro sowie für die 10 Prozent der verflochtenen Beteiligungsgesellschaft gemeinsamer Strombezug GmbH (BGS) 6,752 Millionen Euro. Zur Finanzierung steuert der Landkreis fünf Millionen Euro Eigenkapital bei und nimmt 11,5 Millionen Euro niedrig verzinste Darlehen auf. Dem Erwerb stimmten alle Fraktionen außer der AfD, der „Kommunalen Allianz“ aus REP und NPD sowie Ex-AfD-Mann Edwin Michel zu.

Nicht ganz so breit fiel die Zustimmung zur Gesellschaftervereinbarung mit der EAM Beteiligungen GmbH als verbleibendem Miteigentümer sowie die Kenntnisnahme der gutachterlichen Stellungnahme aus der Feder der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Schüllermann aus.

Hintergrund ist die Zusammensetzung des künftigen Aufsichtsrats der Kreiswerke Main-Kinzig.

Mehr: GNZ vom 14. September.

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