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Erklärung zur „Variante VIII“ verfasst

Bürgermeister und Bürgerinitiativen zum Ausbau der Bahnstrecke

12 Sep 2017 / 15:49 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (re). Bei einem Treffen im Rahmen der „Pro BrachtTaler Dialoge“ haben sich mehrere Bürgermeister aus dem Main-Kinzig-Kreis oder deren Vertreter sowie Sprecher mehrerer Bürgerinitiativen mit großer Mehrheit für die Aufnahme einer zusätzlichen Variante VIII (Ausbaustrecke Kinzigtal) in den Prüfprozess der Bahn zur Aus- und Neubaustrecke Hanau-Würzburg/Fulda ausgesprochen.

Die Bahn sucht zurzeit nach einer neuen Streckenführung zum Aus- oder Neubau einer Trasse zwischen Gelnhausen und Fulda. Laut DB Netz AG soll insbesondere der Kapazitätsengpass zwischen Hanau und Fulda anhand zweier neuer Gleise aufgelöst werden. Über diese neuen Gleise erzürnen sich viele Bürger, da die Planung der Bahn für die Trasse zwischen Gelnhausen und Fulda zum großen Teil Strecken vorsieht, die durch verkehrsarme Gegenden verlaufen, in denen Menschen Ruhe und Erholung suchen. Seit etwa einem Jahr sind jedoch Pläne bekannt, die es möglich erscheinen lassen, die bestehende Strecke im Kinzigtal so auszubauen, dass die neuen Gleise gleichzeitig zu höherem Lärmschutz für viele Anwohner der alten Strecke, einer Bündelung der Verkehrswege oder sogar zum kompletten Wegfall des Lärms durch Tunnellösungen führen könnten. Auf der Alt-Strecke würden ohne ICEs künftig wesentlich mehr Güterzüge fahren. Diese neuen Pläne seien, so die Meinung von Bürgerinitiativen und diversen Politikern, bislang von der Bahn nicht hinreichend in den Planungsprozess aufgenommen worden. So rege sich seit einem halben Jahr vielerorts Widerstand, der nun zu dem Treffen führte.

Mehr dazu lesen Sie am Mittwoch in der GNZ.

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