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Von Schlüchtern nach Gelnhausen

Dekan des neuen Kirchenkreises wird am Sonntag eingeführt

17 Jan 2020 / 17:50 Uhr
Main-Kinzig-Kreis (hgs). Am Sonntag wird Wilhelm Hammann mit einem feierlichen Gottesdienst ab 14 Uhr in der Marienkirche Gelnhausen offiziell in sein Amt eingeführt. Anschließend findet im Romanischen Haus ein Empfang statt. Zwar ist der 56-Jährige nach wie vor Dekan, seit dem Jahreswechsel ist er dies aber im neuen Kirchenkreis Kinzigtal. Dieser ist aus der Fusion der Vorgängerkreise Schlüchtern und Gelnhausen hervorgegangen.

Der Kirchenkreis Kinzigtal ist nun der größte in der evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck, der von nur einer Person geleitet wird. In Nordhessen (Schwalm-Eder) gibt es zum Beispiel einen Kirchenkreis mit drei Dekanen. Von diesen gab es in der Landeskirche vor einem Jahrzehnt noch 28, inzwischen sind es 17 Dekane, die sich auf nunmehr 14 Kirchenkreise verteilen.

Für Wilhelm Hammann bedeutet die neue Aufgabe, dass er und seine Frau ihren Wohnsitz im Schlüchterner Dekanatshaus aufgeben werden. Ihre Kinder sind bereits erwachsen und „aus dem Haus“. Denn für Hammann ist klar, dass ein Dekan nicht nur aus Repräsentationsgründen am Dekanatssitz residieren sollte. Und dieser ist nun mal in Gelnhausen. Sein bisheriger Amtskollege dort, Klaus-Peter Brill, war bereits vor Jahresfrist in den Ruhestand getreten.

Nicht nur durch den anstehenden Umzug ist Hammann nicht mehr im Schlüchterner Pfarrdienst tätig, sondern weil das Dekanatsgebiet und somit auch seine Zuständigkeiten größer geworden sind. Das spürt der 56-Jährige nach den ersten Gemeindebesuchen jenseits des Bergwinkels in puncto Zeitaufwand schon sehr deutlich. Auch der Verwaltungsaufwand steigt: Allein die Akten des früheren Dekanats Gelnhausen füllen laut Hammann zusätzliche 60 Regalmeter.

Mehr dazu lesen Sie am Samstag, 18. Januar, in der GNZ.

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