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„Wie ein Einbruch in die eigene Wohnung“

Auch CDU-Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert wurde Opfer des Datenklaus

10 Jan 2019 / 15:29 Uhr
Main-Kinzig-Kreis. Heiko Kasseckert ist gerade im Winterurlaub als der größte Datendiebstähle der deutschen Politik bekannt wird. Auf dem Rückweg in die Heimat erfährt der CDU-Landtagsabgeordnete, dass auch er betroffen ist. Inzwischen steht fest: Ein 20-Jähriger aus Homberg (Ohm) ist für die Taten verantwortlich. In Kasseckerts Fall hat er den E-Mail-Account des Politikers gehackt, anschließend zwei Telefonnummern des Selbolders im Netz veröffentlicht. Im Interview mit GNZ-Redakteur David Noll erklärt Kasseckert, warum sich der Datendiebstahl für ihn wie ein Einbruch in die eigene Wohnung anfühlt und welche Konsequenzen er daraus zieht.

GNZ: Herr Kasseckert, wann und wie haben Sie erfahren, dass auch Sie von dem Datenklau betroffen sind?

Kasseckert: Zunächst einmal habe ich von der ganzen Aktion aus den Medien erfahren. Es hieß, es seien auch Bundes- und Landtagsabgeordnete betroffen. Auf dem Rückweg aus dem Winterurlaub am 4. Januar erreichte mich dann eine E-Mail aus dem hessischen Innenministerium mit der Information, dass auch mein Email-Account gehackt wurde und zwei Telefonnummern, meine Handynummer und die meines dienstlichen Büros, veröffentlicht wurden.

Mehr lesen Sie in der GNZ vom 11. Januar.

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