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„Wir sind auf die zweite Welle vorbereitet“

Krankenhaus-Chef Dieter Bartsch über die Situation in den Kliniken

30 Okt 2020 / 15:27 Uhr
Main-Kinzig-Kreis. Steigende Infektionszahlen, immer mehr Corona-Patienten auf den Intensivstationen, die Angst vor einer Überlastung des Gesundheitssystems. Deutschland ist zurück im Alarmmodus – und im Lockdown. Wie aber stellt sich die Situation in den heimischen Krankenhäusern aktuell dar? Im Interview mit GNZ-Redakteur David Noll berichtet der Geschäftsführer der Main-Kinzig-Kliniken, Dieter Bartsch, über die aktuelle Lage, erklärt, was die Ärzte und Pfleger in Gelnhausen und Schlüchtern seit Ausbruch der Pandemie über das Virus und die Behandlung der Patienten gelernt haben und erklärt, warum die Kliniken trotz der Herausforderungen optimistisch sind, gut durch die Wintermonate kommen zu können.

GNZ: Die Zahl der Neuinfektionen steigt seit einiger Zeit wieder rasant an. Auch die Zahl der Covid-Infizierten, die stationär behandelt werden müssen, ist im Kreis gestiegen. Wie stellt sich die Situation aktuell in den Main-Kinzig-Kliniken dar?

Dieter Bartsch: In den zurückliegenden Monaten haben wir gelernt, sehr flexibel und tagesaktuell auf die Gesamtsituation zu reagieren. Mit den neu geschaffenen Strukturen sind wir auch auf diese zweite Welle gut vorbereitet. Hierbei hilft uns ein Stufenkonzept, das zu jeder Zeit eine dem Bedarf angepasste Patientenversorgung ermöglicht. Bis heute mussten wir nicht alle verfügbaren Kapazitäten nutzen, sind aber in der Lage, diese jederzeit zu aktivieren. Die vorhandenen 15 Beatmungsplätze können wir auf 33 Plätze erweitern. Aktuell (Zahlen vom Donnerstag dieser Woche, Anm. d. Red.) sind in Schlüchtern zwei Coronapatienten in Behandlung und in Gelnhausen neun Coronapatienten – davon einer auf der Intensivstation. Diese Zahlen ändern sich natürlich täglich, bei einigen weiteren Patienten besteht Verdacht auf eine Infektion. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu erwähnen, dass wir innerhalb der neuen Strukturen auch eine Vielzahl weiterer Menschen, die unser Haus aus den verschiedensten Gründen aufsuchen, auf qualitativ hochwertige und sichere Weise versorgen.

Das komplette Interview lesen Sie am Samstag in der GNZ.

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