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Zahl der Unfälle nahezu konstant

Polizeipräsidium Südosthessen legt Statistik für 2018 vor

05 Apr 2019 / 16:50 Uhr
Main-Kinzig-Kreis/Offenbach. „Die Zahl der polizeilich aufgenommenen Verkehrsunfälle, die sich im Jahr 2018 auf den Straßen in der Region ereignet haben, ist im Vergleich mit dem Vorjahr nahezu konstant“, teilten Polizeipräsident Roland Ullmann und der Leiter der Abteilung Einsatz, Claus Spinnler, anlässlich der Vorstellung der aktuellen Verkehrsunfallstatistik mit. Die Schwerpunkte der Sicherheitsarbeit liegt bei Senioren und Ablenkung von Verkehrsteilnehmer, zum Beispiel durch Handybenutzung.

Die Polizeistatistik für Stadt und Kreis Offenbach und den gesamten Main-Kinzig-Kreis weist im Vergleich zum Vorjahr (14.244) mit 14.411 Unfällen ein leichtes Plus von 1,1 Prozentpunkten aus. In 80 Prozent der Fälle blieb es bei Blechschäden. Die Zahl der Unfälle mit Verletzten ging sogar leicht zurück (2.818 Unfälle, 16 weniger als 2017). Zudem sank die Zahl der insgesamt bei Verkehrsunfällen verletzten Personen auf 3 698 (minus 116). In mehr als acht von zehn Fällen konnten die Beteiligten bereits nach kurzer Behandlung wieder nach Hause entlassen werden.

„Zur Realität gehört aber leider auch, dass in unserem Dienstgebiet 25 Menschen bei Verkehrsunfällen ihr Leben verloren“, sagte Polizeipräsident Ullmann. „Die Verhinderung von Unfällen mit solch schweren Folgen hat für uns höchste Priorität, denn in den vergangenen fünf Jahren verstarben 123 Menschen auf unseren Straßen.“ Rückläufig ist hingegen die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen mindestens eine Person schwere Verletzungen erlitt. Sie sank um 34 auf 473 Unfälle. Die Gesamtzahl der Schwerverletzten verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 41 auf 549.

Eine ausführliche Analyse der Statistik lesen Sie am Samstag, 6. April, in der GNZ.

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